Strukturprozess
ekiba 2032 - "kirche zukunft gestalten"
DIE ZUKUNFT UNSERER HÄUSER
Wie möchten wir die Zukunft unserer Kirche gestalten? Das ist die Leitfrage des Strategiepro- zesses ekiba 2032, der zurzeit in unserer Landeskirche läuft. Inzwischen sind wir in der “heißen” Phase. Denn bis zum Herbst 2023 sollen alle Entscheidungen bezüglich der neuen Kooperationsräume, der Stellenplanung und der Gebäude gefallen sein. Bis 2032 sollen diese Entscheidungen dann umgesetzt werden. Im Kraichgau sind wir, was den Zeitplan betrifft, sehr gut unterwegs. Viele Runden mit Strukturausschusssitzungen, Regionalkonferenzen und Gemeindeversammlungen liegen hinter uns. Mit der sogenannten “Gebäudeampel” werden die Gemeindehäuser und Kirchen in grün (30% aller Gebäude), hellgrün (mehr als 70% des Gebäudes steht nicht im Eigentum der Kirchengemeinde), gelb (40% aller Gebäude) und rot (30% aller Gebäude) eingeteilt. Grüne Gebäude erhalten zukünftig die volle Förderung der Landeskirche (50% der Bausumme), bei gelb entscheidet der Oberkirchenrat bei Bauvorhaben, ob das Gebäude in grün oder rot eingestuft wird, rote Gebäude werden bei Bauvorhaben zukünftig nicht mehr gefördert. Alle Gebäude, egal ob grün, gelb oder rot, sollen bis 2040 klimaneutral aufgestellt werden und sind auch weiterhin in der Zuweisung der Landeskirche an die Gemeinden enthalten (FAG oder Finanzausgleichszuweisung). Die Landeskirche hat unserem Bezirk einen Betrag zur Verfügung gestellt, den sogenannten bezirklichen Bauwiederherstellungswert. Jedes Gebäude ist dabei mit einem Bauwiederherstellungswert hinterlegt. Die Summe, die dem Bezirk zugewiesen wurde (rund 39 Mio Euro) darf nicht überschritten werden. Der Bezirkskirchenrat hat in Zusammenarbeit mit vielen Ehren- und Hauptamtlichen in den Gemeinden Kriterien erarbeitet, die dabei helfen sollen, die Gebäudeampel aufzustellen. Das war und ist schwer – denn wir wissen, dass wir in Zukunft nicht alle Gebäude halten können. Und die Gemeinden hängen an ihren Gebäuden, besonders die Kirchtürme sind sichtbare Zeichen gelebten Glaubens. Was passiert mit den Gebäuden, die nicht mehr oder nur teilweise gefördert werden? Die Antwort darauf kann sehr unterschiedlich sein. Von der Suche nach Kooperationspartnern vor Ort (z.B. ökumenische Nutzung) bis zur Vermietung, aber auch zum Verkauf reicht das Spektrum. Wenn Sie sich genauer über den Strategieprozess informieren wollen, können Sie dies jederzeit auf der Bezirkshomepage oder unter: www.ekiba.de/2032.
Christiane Glöckner-Lang